Was sind die Fanggründe der Welternährungsorganisation FAO und welchen Einfluss nehmen sie auf den Fischfang?

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pulpos colgados mar

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Unsere Meere sind in 19 Fanggründe aufgeteilt, die von Seiten der Welternährungsorganisation FAO (die Organisation der Vereinten Nationen für die Landwirtschaft und die Ernährung) eingeteilt wurden. Jedem Fanggrund wurde von Seiten der FAO auch eine besondere Nummer zugeordnet. Dies ermöglicht die Kategorisierung aller im Meer gefangenen Produkte gemäß dem entsprechenden Fanggrund, aus dem sie stammen. Außerdem erleichtert dies erheblich die Erarbeitung von Statistiken über den Fischfang, die Prüfung der Bestände und die Fassung wichtiger Beschlüsse für die internationale Industrie des Fischfangs und der Meeresfrüchte.

trampas para pescar pulpos

Ein weiterer Schritt hin zum nachhaltigen Fischfang

Durch die Aufteilung des Meers in greifbare und konkrete Fanggründe wurde ein kontinuierlicher Beitrag zur Steuerung der Tätigkeit des Fischfangs geleistet. Jede Geschäftsstelle der FAO verfügt über ihre eigenen betrieblichen Maßnahmen, ihre eigenen Fischfangausrüstungen und ihre eigenen Fangquoten, die von den Ländern abhängen, die sich in ihrem Zuständigkeitsbereich befinden. Wenn man somit die FAO-Nummer eines Produktes kennt, kann man auch in Erfahrung bringen, wo es gefischt wurde, welche Eigenschaften es aufweist und welche Fischfangausrüstungen eingesetzt wurden, um es zu fangen. Seit dem Jahre 2014 ist es verpflichtend, auf der Etikette aller Meeresprodukte den Herkunftskode von der FAO anzuführen.

In welchen Fanggründen von der FAO ist das Unternehmen Discefa tätig?

Der Tintenfisch des Unternehmens Discefa stammt aus 3 verschiedenen Regionen unseres Planeten, die den Fanggründen von FAO unter den Nummern 31, 34 und 87 entsprechen. Daraus ergibt sich die folgende Landkarte:

Mapa FAOS de pesca Discefa

  • FAO 34. Mittlerer und östlicher Atlantik:

    Diese Region befindet sich vor der afrikanischen Westküste von der Straße von Gibraltar bis zu Mündung des Flusses Zaire. Sie erstreckt sich über 14 Millionen Kilometer. Hier vermischen sich gemäßigte, tropische und äquatoriale Gewässer mit Lagunen und Mangroven. Ihre Fauna besteht aus ungefähr 200 verschiedenen Spezies. Es herrschen der Hering, die Sardine und die Sardelle vor. In dieser Region wird unser berühmter marokkanischer Tintenfisch gefangen. Dieser umfasst auch die Unterspezies Tintenfischstern (estrella de pulpo) von Dakhla, eine der weltweit am meisten geschätzten Arten.

  • FAO 31. Mittlerer und westlicher Atlantik:

    Die Karibik besitzt wahrscheinlich den höchsten Reichtum des gesamten Atlantischen Ozeans. Die Region 31 der FAO dehnt sich von Cape Hatteras im US-Bundesstaat von North Carolina bis zum südlichen Cabo Recife in Brasilien aus. Diese Region ist in geographischer Hinsicht eine der komplexesten der Welt. Dies ist auf ihre zahlreichen Depressionen, die sich mit höheren Bereichen abwechseln und somit zu einer auch sehr komplexen Biodiversität führen, zurückzuführen. In der Region des mittleren und westlichen Atlantik leben mehr als 1100 Spezies von Wirbellosen, wovon fast 1000 Fische sind. In der FAO-Region 31 fangen wir unseren Tintenfisch aus Yucatán (Mexiko), einen hochqualitativen Tintenfisch, der vor allem in den Mittelmeerländern und in Nordamerika sehr beliebt und geschätzt wird.

  • FAO 87. Südwestlicher Pazifik:

    Diese Region umfasst den westlichsten Teil Lateinamerikas. Hier fangen wir den chilenischen und den peruanischen Tintenfisch. Es handelt sich hierbei um zwei Fischtypen in einem intensiven roten Farbton, die dank ihres einzigartigen und unverwechselbaren Meeresgeschmacks sehr beliebt und geschätzt sind.

Unser Rohmaterial wird in den besten Fischgründen der Welt gefangen. So weit wie möglich nutzen wir Fischfangmethoden, welche das Meer und seine Bewohner schützen. Der Tintenfisch wird im Besonderen handwerklich in kleinen Kuttern gefangen. Man nutzt in diesem Zusammenhang ausgewählte, traditionelle Techniken wie Reusen, Fallen oder Angelhaken und -schnur, um das Überleben der Exemplare zu gewährleisten, die sich im fortpflanzungsfähigen Alter befinden und noch nicht die Mindestgröße erreicht haben.

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